Aberglaube

Freitag, der 13. ist besonders sicher

Freitag der 13. hat im allgemeinen keinen besonders guten Ruf. Angeblich zieht der Tag das Unglück an. Alles Blödsinn, sagen die Statistiker.

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Keine Angst vor Freitag, dem 13. Januar: Nach einer Untersuchung der Techniker Krankenkasse (TK) ist er nicht gefährlicher als jeder andere Freitag. Dies zeige die Auswertung der Unfallstatistik der vergangenen drei Jahre, teilte die TK in Freiburg mit.

„Am Freitag, den 13., registrierten wir deutschlandweit im Schnitt 1430 Unfälle, das sind 6 weniger als an den anderen Freitagen“, sagte TK-Sprecherin Nicole Battenfeld. Ein Grund für die geringere Unfallzahl sei, dass viele Menschen an diesem Datum besonders vorsichtig seien.

Wenn ein Freitag auf den 13. eines Monats fällt, assoziiert der Aberglaube damit einen Tag voller Pleiten, Pech und Pannen. Betroffene lassen ihr Auto stehen oder trauen sich erst gar nicht aus dem Haus.

„Vermutlich ist bei vielen Menschen am Freitag, den 13., die Aufmerksamkeit derartig erhöht, dass sich jegliche Abweichung vom Normalen ins Gedächtnis brennt“, sagte Battenfeld. Dadurch komme es zu weniger Unfällen als an anderen Freitagen.

Obwohl die 13 auch als Glückszahl gelten kann, sehen sie hierzulande mehr Menschen als Unglückszahl und fürchten die gefährliche Kombination mit dem fünften Wochentag.