Seilbahndrama

200 Skifahrer sitzen in defekter Gondel fest

Rund 200 Skifahrer mussten am Dienstag im Zillertal in Österreich wegen eines Defekts bei einer Gondel mit Hubschraubern und Pistenfahrzeugen geborgen werden. Unterdessen geht allerdings die Lawinengefahr im Westen Österreichs zurück

Nach mehreren Tagen Schneechaos hat sich die Lage im Westen Österreichs am Dienstag leicht entspannt. Die Lawinenwarndienste der Bundesländer Tirol und Vorarlberg stuften die Lawinengefahr auf „erheblich“ – Stufe 3 der fünfteiligen Skala - herunter. Dort dürfte sie auch für die kommenden Tage bleiben, teilten die beiden Behörden mit.

Auch mehrere Straßensperren konnten am Dienstag wieder aufgehoben werden. So war St. Anton am Arlberg ab dem Morgen auch von Tiroler Seite wieder erreichbar und auch die Felber-Tauern-Straße – die Verbindung zwischen Osttirol und Salzburg – war wieder passierbar. Weiter von der Außenwelt abgeschnitten waren am Dienstag vorerst die Skiorte Ischgl und Galtür im Tiroler Paznauntal, die Tiroler Lawinenkommission kündigte jedoch die Öffnung der dortigen Straße ab Mittwochmorgen an, wie die „Tiroler Tageszeitung“ in ihrer Online-Ausgabe berichtete.

Wegen des technischen Defekts einer Gondel haben unterdesseb am Dienstag rund 200 Wintersportler im österreichischen Skigebiet Mayrhofen stundenlang auf der Bergstation ausharren müssen. Dabei habe es sich um Kinder und schwächere Skifahrer gehandelt, die sich die lange und steile Talabfahrt nicht zugetraut hätten, sagte ein Sprecher der Tiroler Polizei in Innsbruck. Die Wintersportler seien mit vier Hubschraubern geborgen worden. Verletzt wurde niemand.

Die Ahornbahn war den Angaben zufolge gegen 13.00 Uhr ausgefallen. Glücklicherweise hätten sich die beiden Gondeln zu diesem Zeitpunkt in den Station befunden, sagte der Sprecher

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