Neuseeland

Frau simuliert Schwangerschaft und entführt Baby

Neun Monate lang täuschte eine Neuseeländerin ihrer Familie eine Schwangerschaft vor. Dann entführte sie ein Baby aus einer Klinik. Auf dem Parkplatz wurde sie gestoppt.

In Neuseeland ist eine Frau festgenommen worden, die ihrer Familie eine Schwangerschaft vorgetäuscht hat und ein Baby aus einer Klinik entführen wollte. Die 24-Jährige sei auf dem Weg zum Parkplatz des Middlemore-Krankenhauses in Auckland gestoppt worden, als sie mit einem Neugeborenen auf dem Arm zu ihrem Auto gegangen sei, teilte die Polizei mit.

Dort habe ihr Freund in dem Glauben auf sie gewartet, es handele sich bei dem Kleinen um sein Kind.

Polizeisprecherin Ana-Mari Gates-Bowey zufolge täuschte die junge Frau ihrer Familie neun Monate lang die Schwangerschaft vor und ließ sich von ihrem Partner an dem Krankenhaus zur Entbindung absetzen. Ihr sei es dort gelungen, sich frei auf der Entbindungsstation des Krankenhauses zu bewegen.

Sicherheit in Klinik soll verstärkt werden

Sie habe zunächst ein Baby beruhigt, ein weiteres habe ihr ein Mitarbeiter in den Arm gelegt, der angenommen hatte, sie sei die Mutter des Neugeborenen.

Mit einem zwei Tage alten Baby auf dem Arm versuchte die Frau nach Angaben der Polizeisprecherin dann, die Klinik zu verlassen. Die wahren Eltern hätten aber Alarm geschlagen. Die Frau wurde der mutmaßlichen Entführung beschuldigt.

Sie kam zwar auf Kaution vorläufig wieder frei, muss sich aber vermutlich noch diesen Monat vor Gericht verantworten. Die Klinik kündigte an, ihre Sicherheitsvorkehrungen an der Neugeborenenstation zu verbessern.

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