Gerichtsentscheid

Vaterschaftstest entlastet Udo Jürgens

Foto: dpa / dpa/DPA

Entertainer Udo Jürgens ist nicht Vater der 39 Jahre alten Jennifer T. Ein Vaterschaftstest fiel negativ aus, teilte das Amtsgericht im hessischen Dieburg am Dienstag mit. Damit wurden Spekulationen über eine weitere Tochter des 77-Jährigen ein Ende bereitet.

Entertainer Udo Jürgens ist nicht Vater der 39 Jahre alten Jennifer T. Ein Vaterschaftstest fiel negativ aus, teilte das Amtsgericht im hessischen Dieburg am Dienstag mit. Damit wurden Spekulationen über eine weitere Tochter des 77-Jährigen ein Ende bereitet.

Die heute 56 Jahre alte Mutter von Jennifer hatte angegeben, 1971 als 16-Jährige mit Udo Jürgens Sex in einem Hotel gehabt zu haben. Erst 2009 will sie ihrer Tochter erzählt haben, dass Udo Jürgens ihr Vater ist.

Das Amtsgericht Dieburg hatte ausreichende Hinweise gesehen, um von der Möglichkeit eines Beischlafs von Jürgens mit der Frau auszugehen, und ordnete daher im vergangenen November einen Vaterschaftstest an.

Jürgens selbst hatte die Vaterschaft stets bestritten. Nach Angaben seines Sprechers Thomas Weber unterzog sich der Sänger am 20. Dezember einem Gentest, der nun die Vaterschaft „eindeutig“ ausgeschlossen habe. Eine erste DNA-Analyse, die die Vaterschaft von Jürgens bereits widerlegte, hatte die Klägerin angefochten.

In der von Jürgens' Sprecher verbreiteten Erklärung wurde auch Kritik am Vorgehen von Jennifer T. laut. „Trotz des negativen Testresultats befremdet die Tatsache, dass die angebliche Vaterschaft erst 40 Jahre später eingeklagt wurde“, heißt es in der Erklärung.

Der Schlagersänger ist für seine vielen Affären bekannt. Jürgens hat vier Kinder: die beiden in den 60er-Jahren geborenen Kinder Jonny und Jenny aus seiner 1989 geschiedenen Ehe mit seiner ersten Frau Panja sowie als uneheliche Kinder die ebenfalls in den 60er-Jahren während der ersten Ehe gezeugte Sonja und die heute 17-jährige Gloria.

( afp/bee )

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