Astrologie

Jahreshoroskop – So stehen Ihre Sterne 2012

Wird in diesem Jahr wirklich alles besser? Oder doch vieles schlechter? Worauf müssen wir uns einstellen? Ein Astrologe hat für uns in die Sterne geguckt.

Foto: pa/BA-online

Wir schauen auf ein extremes und aufregendes Jahr zurück. 2011 war von widersprüchlichen politischen Umbrüchen, Naturkatastrophen und vielen unerwarteten Ereignissen geprägt. Diese Turbulenzen waren auch im Leben vieler Menschen zu spüren, wie sollte es auch anders sein, wenn man in einer historisch so aufregenden Zeit lebt.

Gibt es für diese Dynamik einen Grund? Wird es 2012 so weitergehen?

Zunächst mal soll ja am 21. Dezember 2012 die Welt untergehen, so wie es in dem Film „2012“ von Roland Emmerich, der 2009 in die Kinos kam, dargestellt wurde. Der Grund für diese angenommene Apokalypse ist nicht der Film, obwohl die Amerikaner immer ganz gut darin waren, in Hollywoodfilmen ihre eigene Zukunft als Vision vorwegzunehmen.

Der Anlass in diesem Fall ist das Ende von einem von drei Mayakalendern. Deren Zeitrechnung begann am 11. August 3114 vor Christus und endet am 21. Dezember 2012 nach Christus. Nach Zählung der Maya würde das Datum für diesen Tag 13.0.0.0.0 lauten.

Das Ende eines Kalenders, einer Zeitrechnung, ist das Ende einer Vorstellung von Welt oder einer ihrer Phasen, aber muss nicht gleich das Ende der gesamten Erde bedeuten. Sicherlich sind seit 2010 auf unserer Erde viele Welten untergegangen.

Man muss sich vorstellen, dass die Apokalypsen der Vergangenheit von Menschen geschrieben wurden, deren Bewusstsein von der Welt ein ganz anderes war als unser heutiges. „Welt“ war damals der überschaubare Landstrich, welcher der Vorstellung zugänglich war.

Wenn in der damaligen Zeit so etwas wie der Tsunami in Japan im März 2011 geschah, so war das ein „Weltuntergang“. Denn die Menschen hatten eine andere Vorstellung davon, wie die Welt als Ganzes aussieht. Dennoch war Fukushima ein Weltuntergang. Die Bilder glichen denen apokalyptischer Visionen.

Die Aufstände in Nordafrika sind das Weltenende für die alten Machthaber und der Beginn einer neuen Ära. Das hat es schon immer gegeben, aber seit 2010 häufen sich die epochalen Umbrüche.

Das liegt aus der Perspektive der Astrologie weniger am Mayakalender als an den unglaublich spannenden Konstellationen innerhalb unseres Sonnensystems die, skurrilerweise, nah zur Zeitenwende der Maya stattfinden, mit ihnen aber nicht in unmittelbarem Zusammenhang stehen.

Der Astrologe studiert die Zyklen der Planeten unseres Sonnensystems. Alle siebenhundert Jahre wiederholt sich eine Konstellation, bei deren Auslösung in den vergangenen zwei Jahrtausenden immer markante Epochenwandel zu beobachten waren.

Die letzten, für die gegenwärtige Zeit relevanten Zeitpunkte waren 56 vor Christus, 623 nach Christus, 1305 und 1989. Nun, seit dem Jahr 2008, beginnt der neue 700 Jahre dauernde Zyklus, Bodenhaftung zu bekommen.

Aus dieser Perspektive betrachtet, sind die gegenwärtigen Wandlungsprozesse auf allen Ebenen weltweit nicht voneinander unabhängige kurz- bis mittelfristige Krisen, sondern sie sind Ausdruck des Beginns einer neuen Epoche. Diese Sicht verleiht den enormen Turbulenzen der Gegenwart, ob kulturell, politisch oder in der Natur, eine andere Bedeutung. Es scheint so, als ob diese neue Zeit in ihren Geburtswehen steckt.

In der „Tagesschau“ hieß es Ende März: „Das waren wahrhaft dramatische Tage: Ein historisches Ereignis jagte das andere, verlockende Angebote und nicht kalkulierbare Risiken wechselten sich ab. Da fiel es schwer, den Überblick zu behalten.“

Im kommenden Jahr sind es vor allem zwei Themen, die diesen Prozess weiterhin bestimmen. Auf der einen Seite gibt es seit Jahren die Tendenz, durch immer mehr Regeln und Normen die eigene Macht zu behaupten. Diese Reglementierungen beschneiden den Handlungsspielraum beträchtlich. Es könnte sich die Frage stellen, inwieweit Prinzipienhörigkeit die Eigenverantwortlichkeit schwächt.

Dem entgegen steht ein Drang nach Freiheit und Entfaltung von Lebensursprünglichkeit. Diese Konstellation begann am 12. März 2011. Wenn nun diese zwei Kräfte in eine Konfliktspannung geraten, dann erhöht sich der Druck auf beide Themen. Es stellt sich die Frage, ob diese beiden Motive sich ausschließen müssen und somit zu Spaltung führen, was besonders politisch und wirtschaftlich brisant werden könnte. Oder gibt es eine Möglichkeit, beide miteinander in eine Gestalt zu bringen?

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