TV-Programm für alle Festtage

Das Beste im Fernsehen an Weihnachten

Zu Weihnachten erinnert man sich alter Bekannter und guter Freunde, um mit ihnen die Feiertage zu verbringen. Das ist im Fernsehen nicht anders. Morgenpost Online hat Ihnen die Highlights des TV-Programms für alle Festtage zusammengestellt.

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Wiederholungen dominieren bis auf wenige Ausnahmen das Weihnachts-TV-Programm: liebgewonnene Klassiker, die in Besinnlichkeit schwelgen, aber auch jede Menge Thriller- und Actionspektakel für spätere Stunden.

Heiligabend: Der Weihnachtsfilm der ARD stammt aus dem Jahr 2007. Günther Maria Halmer spielt in "Oh Tannenbaum" (20.15 Uhr) einen granteligen Anwalt und Hausbesitzer. Wegen eines Wasserrohrbuchs belagern seine Mieter sein Penthouse und erleben die Läuterung eines miesepetrigen Sturkopfs zum Menschenfreund. Sat.1 trumpft auf mit dem kuriosen Fernsehfilm "Es ist ein Elch entsprungen" (20.15 Uhr) von 2005, in dem ein sprechender Elch durch das Dach der Familie Wagner kracht und für reichlich Verwirrung sorgt. Ein Muss zu Weihnachten ist das liebevoll gestaltete Filmmärchen "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" von 1973, das gleich zweimal im Programm ist (11.50 Uhr, Das Erste und 21.15 Uhr, RBB). Und während RTL noch einmal die Kerkeling-Show "Hapes zauberhafte Weihnachten" (19.05 Uhr) vom vergangenen Jahr ausstrahlt, gibt's den definitiven Hollywood-Weihnachtsklassiker "Ist das Leben nicht schön?" von 1947 nachts um 0.35 Uhr im ZDF - mit James Stewart als Gutmensch, der von einem Engel gerettet wird.

1. Weihnachtsfeiertag: Eine brandneue deutsch-schwedische Koproduktion zeigt Das Erste mit dem TV-Zweiteiler "Nils Holgerssons wunderbare Reise" , allerdings im Nachmittagsprogramm (25.12., 16 Uhr und 26.12., 16.20 Uhr). Die Geschichte von Selma Lagerlöf wurde hier aufwendig und mit tricktechnischer Raffinesse neu verfilmt. Als TV-Premiere zeigt RTL den urzeitlichen Animationsspaß "Ice Age III - Die Dinosaurier sind los" (20.15 Uhr), in dem Faultier Sid (herrlich synchronisiert von Otto Waalkes) gefährliche Vatergefühle entwickelt. Allen, denen der Sinn nach härterer Kost steht, sei "96 Hours" (RTL, 22 Uhr) empfohlen, mit Liam Neeson als Ex-Agent, der in "Ein Mann sieht rot"-Manier seine Tochter aus den Fängen albanischer Mädchen- und Drogenhändler rettet. Pro7 setzt im Spätprogramm ebenfalls auf harte Kost mit Quentin Tarantinos starbesetztem "Kill Bill Vol. 1" (25.12., 22.35 Uhr) und Kill Bill Vol. 2" (26.12., 22.25 Uhr).

2. Weihnachtsfeiertag: Im ZDF bietet sich die Gelegenheit, Katharina Thalbach in einer ihrer skurrilsten Rollen zu erleben - in der Titelrolle der österreichischen Märchenverfilmung "Rumpelstilzchen" (11.35 Uhr). Großes Kino hat RTL im Programm mit dem fast dreistündigen Baz-Luhrmann-Drama "Australia" (20.15 Uhr) mit Nicole Kidman und Hugh Jackman. Nebenan auf Sat.1 gehen derweil Johnny Depp und Konsorten in "Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt" (20.15 Uhr) auf Beutezug. Im dritten Teil der Disneysaga taucht auch Rolling Stone Keith Richards als Jack Sparrows Vater auf. Ein großer Spaß. Apropos Spaß: Eine der besten Filmkomödien des amerikanischen Komikergespanns Laurel und Hardy ist "Im Wilden Westen" (Arte, 20.15 Uhr) von 1937, in der die beiden nicht nur tapsig-elegant vor dem Saloon tanzen, sondern auch im Saloon gemeinsam singen. Und wer das Weihnachtsfest mit einem Action-Tusch beschließen will, für den ist der alle Jahre wiederkehrenden Renny-Harlin-Thriller "Tödliche Weihnachten" von 1996 mit Geena Davis genau das Richtige.