Hertha BSC

Peter Niemeyer denkt nach Einbruch an Umzug

Als der Mittelfeldstratege vom Berliner Erstligisten vom Spiel gegen Hoffenheim zurückkehrte, fand er seine Wohnung aufgebrochen und ausgeraubt. Die Einbrecher richteten einen Schaden von mehreren Tausend Euro an. Nun denkt Peter Niemeyer an Umzug.

Foto: Bongarts/Getty Images / Bongarts/Getty Images/Getty

Als sei der öffentliche Streit zwischen Ex-Trainer Markus Babbel und Manager Michael Preetz nicht schon schlimm genug, musste Herthas Mittelfeldstratege Peter Niemeyer bei der nächtlichen Rückkehr aus Hoffenheim eine böse Entdeckung machen. Als er seine Wohnung betrat, merkte er sofort, dass die Terrassentür offen stand – Einbrecher hatten seine Wohnung durchwühlt und Schmuck sowie Bargeld im Wert von mehreren Tausend Euro geraubt.

Niemeyer, der „einfach nur froh war, dass meine Freundin nicht in der Wohnung war“, erstattete sofort Anzeige bei der Polizei. Seine Angst aber konnten ihm auch die Beamten nicht nehmen, Niemeyer denkt jetzt an einen Umzug. „Ich kann mir kaum vorstellen, in dieser Wohnung zu bleiben“, sagte er.

Denn die Einbrüche bei Fußball-Profis, die gerade auf Auswärtsreise sind, scheinen langsam System zu bekommen: Bereits im März musste Patrick Ebert nach der Fahrt nach Ingolstadt den Verlust von Wertsachen in Höhe von geschätzt 50.000 Euro hinnehmen, er zog danach um. Vor wenigen Wochen wurde in die Wohnung von Nationaltorwart Manuel Neuer (Bayern) eingebrochen, auch bei ihm ging der Schaden in die Tausende.