Baden-Württemberg

Mieter erschießt Eigentümer wegen Zwangsräumung

Ein 68 Jahre alter Mann hat in Baden-Württemberg seinen 36-jährigen Vermieter erschossen. Hintergrund ist offenbar ein Streit um eine Wohnungskündigung.

Kurz vor der Zwangsräumung seiner Wohnung soll ein Mieter in Rastatt den Eigentümer eines Mehrfamilienhauses erschossen haben.

Nachbarn hatten Hilferufe aus dem Haus gehört und die Polizei alarmiert. Notärzte konnten nur noch den Tod des 36 Jahre alten Opfers feststellen, berichtete die Polizei. Als Täter vermuten die Ermittler den von der Zwangsräumung betroffenen Mieter, den Vorbesitzer des Hauses. Darauf deute bislang alles hin, hieß es.

Der Hausbesitzer und eine Gerichtsvollzieherin waren nach den bisherigen Erkenntnissen bei dem Mieter erschienen, um eine Räumungsklage zu vollstrecken. Nachdem dieser die Tür nicht öffnete, verließ die Gerichtsvollzieherin das Haus. Danach sei es zu einem Aufeinandertreffen von Eigentümer und Mieter gekommen – der Mieter habe geschossen und den Hausbesitzer tödlich getroffen.

Anschließend verschanzte sich der 68-Jährige in dem Haus, in dem er derzeit alleine wohnte. Erst nach telefonischen Verhandlungen mit einem Anwalt gab er auf und wurde festgenommen. Nähere Angaben zum Motiv und Tathergang wollten Polizei und Staatsanwaltschaft erst nach weiteren Ermittlungen bekanntgeben.

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