Ratingen

Gefahr durch Silberminen-Erdloch vorerst gebannt

In einem Wohngebiet in Ratingen hatte sich ein neun Quadratmeter großes Loch im Erdboden aufgetan. Die Feuerwehr fand nun rasch eine Lösung.

Foto: dapd / dapd/DAPD

Die Gefahr durch das Erdloch im nordrhein-westfälischen Ratingen (Kreis Mettmann) ist offenbar gebannt. Das Loch, das sich am Freitag plötzlich mitten in einem Wohngebiet aufgetan hatte, sei mit Kies gefüllt und mit Beton versiegelt worden, sagte ein Feuerwehrsprecher am Sonntag.

Ursache für das plötzliche Absacken der Erde könnte eine stillgelegte Silbermine gewesen sein. Das Bergbauamt der Bezirksregierung hat laut Feuerwehrangaben nach einer Besichtigung zwar ausgeschlossen, dass ein Bergwerksstollen Auslöser für das Absenken der Erde gewesen sein könnte. Ältere Anwohner hätten jedoch von einer unrentablen Silbermine berichtet, die in dem Bereich des Erdlochs betrieben worden sei, hieß es.

Das Loch hatte sich am Freitag auf einer Rasenfläche zwischen mehreren Mehrfamilienhäusern aufgetan. Eine gemauerte und mit Stahlträgern versehene Konstruktion war eingestürzt, das darüber liegende Erdreich sackte nach und legte einen mehrere Meter tiefen Schacht mit einem Durchmesser von etwa fünf Metern frei. Menschen wurden nicht verletzt.