Beleidigung

Wegen 15 Euro - Bushido wieder vor Gericht

Foto: dpa

Anfang Oktober sollte Bushido in Steglitz 15 Euro wegen einer Verkehrssünde zahlen. Offenbar zuviel für den Millionär. Es kam zum Streit, wobei Bushido den Ordnungshüter als Idioten bezeichnete. Das hat nun ein Nachspiel vor Gericht.

Am kommenden Dienstag verhandelt ein Berliner Amtsgericht wegen Beleidigung gegen den Rapper Bushido. Der 33-jährige Musiker muss aber nicht persönlich kommen, teilte Gerichtssprecher Tobias Kaehne am Donnerstag mit. Bushido soll am 7. Oktober 2010 in der Schlossstraße in Berlin-Steglitz einen Ordnungshüter als Idioten bezeichnet haben. Es kam zum Streit, weil der Rapper 15 Euro wegen einer Verkehrssünde zahlen sollte.

Im November wurde Bushido der Bambi-Medienpreis verliehen. Die Ehrung sorgte für Wirbel. Volkssänger Heino hatte die goldene Trophäe, mit der er 1990 geehrt wurde, aus Protest an den Verlag zurückgegeben.

Ein erster Prozessanlauf im Juni 2011 war gescheitert, weil Bushido sich krank gemeldet hatte. Nach Angaben von Gerichtssprecher Kaehne hat des Gericht dem Wunsch des Stars entsprochen, nicht persönlich vor der Justiz zu erscheinen. Das Verfahren kam durch eine Anzeige des Mannes vom Ordnungsamt ins Rollen. Bushido sollte 21 000 Euro zahlen. Gegen den Strafbefehl hatte er Widerspruch eingelegt.

( dpa/ap )