Philippinen

14-Jähriger entkommt mutmaßlichen Islamisten

Ein Junge aus den USA kann nach Monaten aus den Fängen seiner Entführer fliehen. Seine Mutter wurde schon im Oktober freigelassen. Die Entführer könnten Islamisten sein.

Im Süden der Philippinen ist ein 14-jähriger Junge aus den USA den Kidnappern entkommen, die ihn vor fünf Monaten in ihre Gewalt gebracht hatten. Wie der Bürgermeister der Stadt Lamitan, Roderick Furigay, am Samstag mitteilte, befand sich Kevin Eric Lunsmann inzwischen in seiner Obhut.

Dem Jungen gehe es gut, fügte Furigay hinzu, über die Umstände seines Freikommens könne er vorerst nicht mehr sagen.

Die 41-jährige Mutter von Kevin war bereits Anfang Oktober freigelassen worden. Sie wurde mit einem Boot zu einer Werft auf der Insel Basilan gebracht. Die Entführung ereignete sich am 12. Juli auf einer Urlaubsinsel vor der Stadt Zamboanga.

Bisher hat sich keine Gruppe zu der Entführung bekannt, doch werden islamistische Aufständische hinter der Tat vermutet. Infolge des seit mehr als 40 Jahren andauernden Aufstands im mehrheitlich muslimischen Süden der Philippinen haben sich zahlreiche teils kriminelle Gruppen gebildet, die regelmäßig Touristen und einheimische Bürger entführen, um Lösegeld zu erpressen.

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