Amoklauf

Schütze von US-Universität in Virginia offenbar tot

An der US-Universität Virginia Tech hat ein Bewaffneter das Feuer einen Polizisten und offenbar sich selbst erschossen. Neben der zweiten Leiche lag die Waffe.

Foto: Twitter

Mehr als vier Jahre nach dem Amoklauf an der US-Universität Virginia Tech hat erneut ein Bewaffneter auf dem Campus das Feuer eröffnet. Die Hochschule bestätigte den Tod eines Polizisten und einer weiteren Person. Mittlerweile wurde bekannt, dass sich der Täter offenbar selbst das Leben genommen hat. Neben einer zweiten Leiche, die auf einem Parkplatz entdeckt worden war, sei eine Waffe gefunden worden, teilte die Universität am Donnerstag mit.

Zunächst war aber nicht gesichert, dass es sich tatsächlich um den Schützen handelte. Ein Bewaffneter hatte bei einer Verkehrskontrolle den Polizisten getötet und war geflüchtet. Im April 2007 hatte ein Student an der Virginia Tech 32 Menschen und anschließend sich selbst erschossen.

Nach Angaben der Universität hatte der Polizist ein Auto bei einer Routinekontrolle gestoppt und war erschossen worden. Augenzeugen sagten der Polizei, der Verdächtige sei daraufhin in Richtung eines Parkplatzes auf dem Campus geflüchtet. Dort wurde anschließend die zweite Leiche gefunden.

Zeugen hätten den Schützen danach in Richtung eines Parkplatzes flüchten sehen. Dort sei dann der zweite Tote gefunden worden. Die Polizei beschrieb den Schützen als hellhäutigen Mann, der eine Trainingshose und einen Rucksack getragen habe. Die Unizeitung „Collegiate Times“ schrieb in einer über den Kurznachrichtendienst Twitter verschickten Mitteilung, dass bei der Schießerei ein Mensch getötet worden sei.

Alle Studenten und das Personal wurden aufgerufen, im Gebäude zu bleiben und die Türen zu verriegeln.

Im April 2007 hatte der 23-jährige Student Cho Seung Hui bei einem Amoklauf auf dem Campus 32 Menschen getötet, bevor er Selbstmord beging. Es war das schlimmste Schulmassaker in der US-Geschichte.