Ausgebremst

Betrunkener 30 Jahre ohne Führerschein unterwegs

Nach fast 30 Jahre Autofahren ohne gültige Fahrerlaubnis stoppte die Frankfurter Polizei einen alkoholisierten Rentner. Der Mann will jetzt auf Bus und Bahn umsteigen.

Über ein Vierteljahrhundert ohne Führerschein ist ein Autofahrer unterwegs gewesen, der in Frankfurt (Main) in eine Polizeikontrolle geriet. Der 70 Jahre alte Rentner war den Beamten in der Nacht zum Mittwoch aufgefallen, weil er so langsam fuhr.

Bei der Kontrolle zeigte er einen seit 1986 abgelaufenen internationalen Führerschein, der in Deutschland ohnehin ungültig ist. Mit dem Papier war er nach eigenen Angaben seit etwa 30 Jahren unterwegs. Eine andere Fahrerlaubnis habe er nie besessen, gab er den verblüfften Ordnungshütern zu Protokoll.

Aber damit nicht genug: Der Mann wurde zum Akoholtest gebeten und dabei ein Alkoholgehalt von 2,34 Promille festgestellt. Der Ertappte entschied sich noch während der Blutentnahme, seinen mehr als 20 Jahren alten Wagen sofort zu verkaufen und künftig nur noch mit Bus und Bahn zu fahren oder zu Fuß zu gehen.

( dapd/uc )