"Zwei-Minuten-Massaker"

Staatsanwalt fordert Todesstrafe für Morde bei Friseur

Acht Menschen kamen bei dem Blutbad in einem kalifornischen Friseursalon ums Leben. Der 41-jährige Tatverdächtige muss die Todesstrafe fürchten.

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Ein Familienvater, der bei einem Amoklauf in Südkalifornien acht Menschen getötet hat, ist wegen Mordes angeklagt worden.

Der 41-jährige Tatverdächtige habe ein „zweiminütiges Massaker“ verübt, sagte Staatsanwalt Tony Rackauckas vom Bezirk Orange County am Freitag, wie die „Los Angeles Times“ berichtete.

Bei dem Blutbad in einem Friseursalon in dem Strandort Seal Beach waren am Mittwoch acht Menschen im Alter von 46 bis 65 Jahren ums Leben gekommen, eine 73-jährige Frau wurde schwer verletzt.

Der Todesschütze habe aus Rache gehandelt, als er mit drei Schusswaffen und kugelsicherer Weste den Salon betrat, sagte Rackauckas. Der mutmaßliche Täter war mit seiner Ex-Frau, die in dem Geschäft arbeitete, in einen erbitterten Sorgerechtsstreit um ihren achtjährigen Sohn verwickelt. Die 48-jährige Mutter war unter den Opfern. Die Staatsanwaltschaft will die Todesstrafe beantragen.