Kolumbien

Frauen erzwingen Straßenbau mit Sex-Streik

Kein Verkehr, kein Sex: In Kolumbien hat eine Gruppe Frauen ein seit 18 Jahren verschlepptes Bauvorhaben durchgesetzt. Und zwar sehr rigoros.

Foto: Won

Mit einem 110-tägigen Sex-Streik haben die Frauen der Stadt Barbacoas im Westen Kolumbiens die dringend benötigte Reparatur einer Verbindungsstraße in die 250 Kilometer entfernte Regional-Metropole Pasto erzwungen.

Schließlich war es soweit: Transportminister Germán Cardona und Gouverneur Antonio Navarro Wolff gaben den Startschuss für das Bauvorhaben, das fast 18 Jahre auf Eis gelegen hatte. Die 280 Frauen, angeführt von Richterin Barybell Silva, beendeten ihren Sex-Streik und ließen die Ketten fallen, die sie während ihrer Aktion symbolisch getragen hatten.

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