Kindesmisshandlung

Frau verbrennt ihr Baby lebendig im Ofen

Für den brutale Mord an ihrem Kind steht eine Frau in Russland vor Gericht: Weil das acht Monate Mädchen weinte, steckte es die Frau in den brennenden Ofen.

Eine Frau, die ihr Baby bei lebendigem Leib im Backofen verbrannt hat, ist von einem Gericht in Russland zu 16 Jahren Haft verurteilt worden. Nach einem Streit mit ihrem Mann im April war die 34-Jährige allein mit ihren drei Kindern zuhause, und es gelang ihr nicht, das acht Monate alte weinende Mädchen zu beruhigen, wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf die Gerichtsakten berichtete.

Die Frau schlug das Kind zunächst und steckte es dann in den Ofen. Als das Kind verstummte, ging die Mutter schlafen. Am selben Tag soll die Frau nach Angaben von Augenzeugen auch ihren zweijährigen Sohn brutal geschlagen haben.

Die Staatsanwaltschaft hatte 18 Jahre Haft gefordert. Ein psychiatrisches Gutachten hatte ergeben, dass sie zum Zeitpunkt der Tat in vollem Besitz ihrer geistigen Fähigkeiten war. Laut einem Bericht des UN-Kinderhilfswerks Unicef sind jedes Jahr 100.000 Kinder in Russland Opfer von Gewalt.