Spektaktuläres Video

Wassersportler beinahe von Buckelwal verschluckt

Vor der kalifornischen Küste treibt ein Rudel von Buckelwalen sein Unwesen. Wassersportler, die den mächtigen Tieren zu nahe kamen, bekamen es mit der Angst zu tun.

Zur Walbeobachtung fährt man normalerweise mit einem Team, das sich auf solche Touren spezialisiert hat. Die Gruppe, ausgerüstet mit Kameras samt Teleobjektiven, sitzt dann im Boot auf hoher See und wartet, dass ein Wal seine Schwanzflosse in die Höhe reckt. Wer im richtigen Moment auf den Auslöser drückt, ist der Held des Tages.

Jetzt hat eine Gruppe von Kajakfahrern es auf eigene Faust mit dem Whale-Watching versucht: Vor der Küste des kalifornischen Santa Cruz paddelte die Gruppe im Meer, um einen Blick auf das Rudel von Buckelwalen zu erhaschen, das sich gerade dort aufhält, wie der Sender "Eurosport" berichtet.

Erst sieht alles ganz harmlos aus. Möwen kreisen über dem Wasser, der Seegang ist ruhig, eine Surferin paddelt mit ihrem Brett. Aber dann taucht auf einmal das riesige Walmaul aus dem Wasser auf und jagt den Wassersportlern einen gehörigen Schrecken ein.

Die Kajakfahrer haben Glück gehabt. Außer einem Schockmoment ist ihnen nichts passiert.

Gefährliche Begegnungen mit Walen sind keine Einzelfälle: Im Juli 2010 ist ein zehn Meter langer Glattwal vor der Küste Südafrikas auf einer Yacht gelandet. Ein Pärchen hatte sich auf eine private Whale-Watching-Tour begeben, als plötzlich das mächtige Säugetier auf das Boot krachte und den Mast zerschmetterte. Weder dem Wal noch dem Pärchen ist damals etwas passiert.

Die südafrikanische Naturschutzbehörde war dem Vorfall nachgegangen. Es bestand der Verdacht, dass die Walbeobachter dem Tier zu nahe gekommen waren, vorgeschrieben ist ein Mindestabstand von 300 Metern.

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