Nach Fukushima

Japanische Fischer ziehen Millionen aus dem Meer

Vor der japanischen Küste haben Fischer den Fang ihres Lebens gemacht: In einem Netz fanden sie eine Tasche mit elf Millionen Yen. Wahrscheinlich ging das Geld während des Tsunamis verloren.

Japanische Fischer haben reiche Beute an Land gezogen. Im Netz eines Kutters an der von Erdbeben und Tsunami zerstörten Nordostküste Japans fanden Fischer eine Reisetasche mit Bargeld, berichteten japanische Medien am Sonnabend.

Die Tasche wurde demnach bereits Anfang des Monats aus dem Meer vor der Stadt Ofunato, etwa 250 Kilometer nordöstlich von Fukushima, gefischt. Sie enthielt 11 Millionen Yen (ca. 102.000 Euro) in 10.000-Yen-Scheinen, schrieb die Tageszeitung „Kahoku Shimpo“.

Man vermutet, dass die Tasche bei dem verheerenden Tsunami vom 11. März ins Meer gespült wurde. Es fanden sich keine Hinweise auf den Besitzer, hieß es. Sollte sich bis Ende April niemand melden, geht der Fang in den Besitz der Fischer über.