Washington

Mann trennt sich mit Eigenbau-Guillotine den Arm ab

Ein brachialer wie mysteriöser Vorgang im US-Bundesstaat Washington. Ein Mann trennte sich mit einer selbstgebauten Guillotine einen Arm ab und ging zu Fuß in eine Klinik.

Bei Experimenten mit einer selbst gebauten Guillotine hat sich ein Mann im US-Staat Washington den rechten Arm abgetrennt. Wie die Polizei mitteilte, kam der Verletzte in der Stadt Bellingham zu Fuß in eine Klinik.

Nach einer Befragung des Patienten sei ein Waldstück in unmittelbarer Nähe abgesucht worden. Dabei hätten Polizisten in einem Feldlager sowohl den abgetrennten Arm als auch eine nach dem Vorbild der Enthauptungsgeräte aus der Zeit der französischen Revolution gebaute Vorrichtung gefunden.

Nach Angaben des " Bellingham Herald " war der Arm oberhalb des Ellbogens abgetrennt. Über die näheren Umstände der Tat war zunächst nichts bekannt.

Mann bei Test von Luftkissenboot geköpft

Zu tragischen Unglücken mit selbst zusammengebauten Apparaturen kommt es immer wieder:

Vor den Augen seiner Familie wurde im August 2008 in Neuseeland ein Mann enthauptet, als er sein selbstgebautes Luftkissenboot testen wollte. Der 40-Jährige sei von einem Propeller des Bootes getroffen worden und auf der Stelle tot gewesen, berichtete die Zeitung " New Zealand Herald ".

Das Unglück ereignete sich demnach an einem Strand westlich der Großstadt Auckland. Der Mann hatte das Luftkissenboot selbst aus einem Bausatz zusammengebaut und wollte es zum ersten Mal ausprobieren.

Ein Polizist sagte dem Medienkonzern Fairfax Media, ein Ingenieur werde das Luftkissenboot nun untersuchen. Es gebe allerdings keine Regulierung solcher Fahrzeuge, solange sie nicht im Straßenverkehr unterwegs seien.