Überschwemmungen

Mehr als 80 Tote bei Unwetter in Mittelamerika

Die anhalten Regenfälle in Mittelamerika weichen den Boden so sehr auf, dass es große Erdrutsche gibt. Insgesamt starben mehr als 80 Menschen in den Unwettern.

Heftiger Regen hat in mehreren Ländern Mittelamerikas in den vergangenen Tagen insgesamt mindestens 84 Menschen das Leben gekostet. Weitere neun Personen werden vermisst, wie die Behörden mitteilten. Mehr als 250.000 Menschen sind in der Region von Überschwemmungen oder der Gefahr durch Erdrutsche betroffen, viele von ihnen halten sich seit einer Woche in Notunterkünften auf.

In El Salvador wurden 32 Menschen getötet, im benachbarten Guatemala sind bisher 31 Opfer zu beklagen. Weitere 13 Menschen kamen in Honduras ums Leben, acht in Nicaragua. In El Salvador und in Nicaragua riefen die Behörden den Katastrophenzustand aus.

Der Leiter des Zivilschutzes in El Salvador, Jorge Melendez, erklärte, der Regen werde mindestens zwei Tage weiter anhalten. Die Gesamtmenge des Niederschlags der vergangenen sieben Tage sei bereits größer als die beim Hurrikan „Mitch“, der im Jahr 1998 die Region verwüstete.