Herkunft unbekannt

Autofahrer überfährt Känguru in Euskirchen

Weit von seiner eigentlichen Heimat entfernt ist an einer Landstraße in Nordrhein-Westfalen ein Känguru überfahren worden. Wie das Tier dorthin kam, ist unklar.

Geschätzte 16.000 Kilometer von seiner Heimat entfernt ist im Kreis Euskirchen ein Känguru überfahren worden. Ein Streckenwart habe das Tier an einer Landstraße gefunden.

Wie das eigentlich in Australien beheimatete Tier an die Landesstraße zwischen Weilerswist und Brühl geraten ist, sei unklar, teilte der Landesbetrieb Straßen NRW in Gelsenkirchen mit.

Die Behörde verband die kuriose Meldung mit einer Warnung vor erhöhter Gefahr für Autofahrer durch Wildwechsel im Herbst. Gerade in waldreichen Gegenden seien Tiere jetzt auf der Suche nach Essbarem oder nach paarungswilligen Artgenossen vermehrt unterwegs. Vor allem in der Dämmerung sei die Gefahr groß.

2010 gab es landesweit in NRW außerhalb von Ortschaften 131 (2009: 105) schwere Unfälle zwischen Kraftfahrzeugen und Wildtieren. Dabei wurden zwar keine Menschen getötet, aber 34 schwer und 103 leicht verletzt.

Bundesweit kommen nach Hochrechnungen von Verkehrsverbänden und Jagdschutzorganisationen jedes Jahr 220.000 Rehe, 12.000 Wildschweine und über 200.000 Hasen und Kaninchen unter die Räder.

( dpa/sara )

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