Simbabwe

Frauen rauben männlichen Anhaltern die Samen

Wegen sexueller Übergriffe auf männliche Anhalter mussten drei Frauen in Simbabwe vor Gericht. Für mysteriöse Rituale sollen sie Männern Sperma "gestohlen" haben.

Foto: picture-alliance / OKAPIA KG, Ge / picture-alliance / OKAPIA KG, Ge/Okapia

Ein bizarrer Fall von Samenraub beschäftigt die Justiz in Simbabwe im südlichen Afrika. Wegen sexueller Übergriffe auf männliche Anhalter mussten sich nach Polizeiangaben drei Frauen vor Gericht verantworten. Sie sollen den Männern Sperma gestohlen haben, um es für nicht näher beschriebene „Rituale“ zu nutzen.

Nach Auffassung von Staatsanwalt Michael Reza hatten sie im März zunächst einen 19-Jährigen, den sie mit dem Auto mitgenommen hatten, zum Sex gezwungen. Um an sein Sperma zu kommen, benutzten sie Kondome.

Anschließend hätten sie den Teeanger mit einem Betäubungsmittel außer Gefecht gesetzt und ihn bewusstlos zurückgelassen. Später sollen sie sich noch an einem Soldaten, einem Polizisten und 14 weiteren Männern vergangen haben.

Bei den drei Frauen handelt es sich um zwei 24 und 26 Jahre alte Schwestern sowie eine 28-Jährige. Laut einem Bericht der staatlichen Zeitung „The Herald“ wurden sie zusammen mit einem Mann festgenommen, der angab, der Freund einer der Frauen zu sein.

Ein Polizeisprecher sagte lediglich, es seien drei weibliche und ein männlicher Verdächtiger festgenommen worden. Zu weiteren Einzelheiten wollte es sich wegen des laufenden Verfahrens nicht äußern. Die Polizei war den Frauen auf die Spur gekommen, weil sie nach einem Verkehrsunfall 31 benutzte Kondome im Kofferraum ihres Wagens gefunden hatte.

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