Sende-Forderung

PKK-Aktivisten dringen in RTL-Redaktion ein

Anhänger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK haben Räume des Fernsehsenders RTL in Köln gestürmt. Sie wollten, dass der Sender ihre Forderungen sendet.

Foto: dapd / dapd/DAPD

In Köln sind etwa 30 Sympathisanten der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK in eine Redaktion des Fernsehsenders RTL eingedrungen. Sie verlangten, dass ihre Forderung nach Freilassung des inhaftierten PKK-Führers Abdullah Öcalan gesendet werde, sagte ein Sprecher von RTL-Deutschland.

Er bestätigte damit Berichte der Online-Ausgaben der „Kölnischen Rundschau“ und des „Kölner Stadt-Anzeigers“. Verantwortliche des Senders und die Polizei seien im Gespräch mit den Eindringlingen, um sie zum Verlassen der Redaktionsräume des Magazins „Explosiv“ zu bewegen.

Außenminister Guido Westerwelle (FDP) verurteilte das Eindringen der PKK-Anhänger in die RTL-Redaktion. Dieser Angriff auf die Meinungsfreiheit in Deutschland sei nicht akzeptabel.

„Deutschland und EU stufen die PKK als terroristische Organisation ein und haben das auch der Türkei gegenüber immer wieder deutlich gemacht“, heißt es in einer Erklärung des Außenministers.

Neueste Panorama Videos

Neueste Panorama Videos

Beschreibung anzeigen