Merkwürdiges Paket

Mann bestellt Katzenklo und erhält Sprenggranate

Ein Sachse, der ein Katzenklo bestellt hatte, staunte nicht schlecht, als er das Paket öffnete: Denn es enthielt eine Panzersprenggranate aus dem Zweiten Weltkrieg.

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Im sächsischen Rosental beschäftigt ein merkwürdiges Paket die Polizei: Ein 33-jähriger Mann aus dem Ort bei Schneeberg (Erzgebirgskreis) hatte mit dem Paket nicht nur das von ihm bestellte Katzenklo geliefert bekommen.

Als „Beigabe“ entdeckte er auch eine 27 Zentimeter lange Panzersprenggranate aus dem Zweiten Weltkrieg. Alarmierte Experten vom Landeskriminalamt untersuchten die Granate – und gaben Entwarnung, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der Sprengkörper war nicht mehr funktionstüchtig, Zünder und Sprengstoff waren entfernt worden.

„Rein technisch ist das Schrott“, hieß es bei der Polizeidirektion Südwestsachsen. Ob sich der Absender einen üblen Scherz erlaubt hatte oder ob die Granate versehentlich in die Sendung mit der Katzentoilette geraten war, blieb unklar. Unbekannt war auch, ob es sich bei dem Absender um ein Unternehmen oder eine Privatperson handelt.