Kleinflieger

Vier Tote bei Flugzeugcrash in Österreich

Zwei Kleinflugzeuge sind in Österreich kollidiert und haben vier Menschen in den Tod gerissen, zwei von ihnen waren Deutsche. Die Tragflächen hatten sich berührt.

Foto: dapd / dapd/DAPD

Beim Zusammenstoß zweier Kleinflugzeuge in Österreich sind zwei Deutsche sowie zwei Österreicher ums Leben gekommen. Die Flugzeuge kollidierten am Sonntag beim Anflug auf den Flugplatz Zell am See, bestätigte die Polizei. Beide Flieger waren in Deutschland zugelassen.

In einem Flugzeug starben ein Mann und eine Frau aus Österreich. In der zweiten Maschine saßen ein 57 Jahre alter Pilot und eine ebenso alte Frau aus Bayern. Drei Personen waren auf der Stelle tot. Der Pilot aus Bayern starb später an den Folgen seiner schweren Verletzungen in einem Krankenhaus in Salzburg.

„Beide Maschinen sind kurz vor dem Anflug auf die Landepiste mit den Spitzen der Tragflächen in Berührung gekommen“, sagte Polizeisprecher Michael Korber. Die Kleinflugzeuge seien in eine Wiese in der Nähe der Landebahn gestürzt. „Alle vier Menschen waren eingeklemmt, drei waren auf der Stelle tot“, sagte Korber.

Die genaue Herkunft der Opfer war zunächst nicht bekannt. Informationen, wonach die Deutschen aus München stammten, müssten erst überprüft werden, sagte Korber. Ein Sachverständiger werde die Unglücksursache untersuchen.

Die beiden Kleinflugzeuge kollidierten bei gutem Flugwetter. In Zell am See seien die Piloten selbst für Landungen und Positionsangaben verantwortlich, sagte ein Sprecher des Flughafens der Nachrichtenagentur APA.