Wirbelsturm

Taifun "Nanmadol" wütet im Norden der Philippinen

Vier Menschenleben hat der Taifun "Nanmadol" bereits gefordert. Er tobt mit 230 Kilometer pro Stunde über die Philipinnen.

Foto: Reuters / Reuters/REUTERS

Der Super-Taifun „Nanmadol“ hat den Norden der Philippinen erreicht und vermutlich mindestens vier Menschen in den Tod gerissen.

Zahlreiche Erdrutsche wurden nach Angaben der Behörden aus dem betroffenen Gebiet gemeldet. Bei einem der Erdrutsche starben in einer Bergregion nördlich der Hauptstadt Manila zwei Kinder. Zudem wurden am Samstag zwei Fischer vermisst, deren Boote im sturmgepeitschten Wasser verloren gingen.

Der Taifun erreichte Windgeschwindigkeiten bis 230 Kilometer pro Stunde und bewegte sich langsam in nördlicher Richtung auf den Süden von Taiwan zu. Dort wurde bereits eine Warnung für die Schifffahrt im Bashi-Kanal herausgegeben. „Nanmadol“ dürfte den Prognosen zufolge in Taiwan nicht auf Land treffen, sondern am Montag und Dienstag in Richtung Norden entlang der taiwanischen Ostküste ziehen. Die Wetterbehörde sagte für Taiwan sintflutartige Regenfälle und starken Wind voraus.

Die Philippinen werden jedes Jahr von etwa 20 Taifunen heimgesucht.

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