Japanisches Meer

Serie rätselhafter Hai-Angriffe in Russland hält an

Erneut ist im Fernen Osten Russlands ein Mensch von einem Hai angegriffen worden. Es ist der dritte Angriff seit Beginn des Monats.

Im Fernen Osten Russlands hält die Serie rätselhafter Hai-Attacken an. Ein 26-jähriger Mann sei angegriffen worden, teilte ein Sprecher des lokalen Büros des Notfallministeriums mit.

Der junge Mann sei im Japanischen Meer am Unterarm und am Rumpf verletzt worden. Er stand den Angaben zufolge im Bezirk Chasan im äußersten Osten Russlands nicht einmal bis zur Hüfte im Meer.

Der Hai sprang hoch aus dem Wasser und schnappte nach dem 26-Jährigen. Es war bereits der dritte Hai-Angriff seit Beginn des Monats in einer Region, in der es zuvor nie solche Vorfälle gegeben hatte.

Erst vor eineinhalb Wochen waren an der gleichen Küste ebenfalls im Bezirk Chasan zwei junge Männer durch Hai-Angriffe schwer verletzt worden. Ein 16-Jähriger wurde am Oberschenkel und an den Arterien verletzt, einem 25-Jährigen wurden von einem Hai beide Unterarme abgerissen.

Die Behörden verhängten ein Badeverbot, das aber vor wenigen Tagen wieder aufgehoben wurde. Nach dem nun erfolgten neuen Angriff machten sich unzählige Schiffe auf die Suche nach dem Tier.

Die Behörden haben bisher keine Erklärung für die Angriffe, die offenbar von verschiedenen Tieren begangen wurden. Einige Experten mutmaßten, dass womöglich der Klimawandel zum Auftauchen aggressiver Tiere in der Region geführt habe.

Zwar wurden in der Region schon länger mehrere Arten von Haien gesichtet, sie griffen bis Monatsbeginn jedoch niemals Menschen an.

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