Göttingen

Windböe zwingt Ballonfahrer zu Notlandungen

Drei Heißluftballons sind in Göttingen durch eine starke Böe zur Notlandung gezwungen worden. Dabei wurden Passagiere schwer verletzt.

Bei Bruchlandungen von drei Heißluftballonen im Landkreis Göttingen sind zehn Passagiere zum Teil schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Samstag berichtete, waren die Ballone in der Nähe der Ortschaft Adelebsen von einer plötzlich auftretenden Windböe erfasst worden.

Die Piloten seien daraufhin notgelandet, sagte ein Sprecher. Beim Aufprall auf den Boden wurden mehrere Passagiere aus den Körben geschleudert. Drei Frauen und sieben Männer im Alter von 15 bis 62 Jahren wurden verletzt.

Die Ballone waren am Abend in Güntersen (Kreis Göttingen) zu einer Fahrt nach Uslar im Kreis Northeim gestartet. Nach wenigen Kilometern wurden sie dann von heftigen Winden erfasst. Zwei Ballone stürzten bei den Notlandungsversuchen auf ein Feld nahe Adelebsen. Der dritte Ballon konnte kurzfristig zwar noch einmal an Höhe gewinnen, stürzte dann aber wenig später bei Wibbecke auf ein Feld.

Bei den Bruchlandungen wurden in allen Fällen Passagiere aus den Körben geschleudert. Vier Menschen erlitten schwere Verletzungen. In Lebensgefahr schwebe aber niemand, sagte der Polizeisprecher. Sechs weitere Mitfahrer wurden leicht verletzt. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BfU/Braunschweig) hat die Untersuchungen zu den Unfällen aufgenommen.

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