Bergsteiger-Unfall

Deutscher stürzt hunderte Meter in den Tod

Ein Bergsteiger hat beim Erklimmen eines Schweizer Alpen-Gipfels in fast 4000 Meter Höhe den Halt verloren. Da er nicht mit Seil abgesichert war, starb er.

In den Schweizer Alpen ist ein deutscher Bergsteiger tödlich verunglückt. Der Mann habe bei der Besteigung des 4010 Meter hohen Lagginhorn im Schweizer Kanton Wallis rund 100 Meter vor dem Gipfel den Halt verloren, teilte die örtliche Polizei mit.

Er sei hunderte Meter in die Tiefe gestürzt und seinen Verletzungen erlegen. Insgesamt hätten sieben deutsche Bergsteiger den Gipfel erklimmen wollen, die Gruppe sei nicht mit Seilen gesichert gewesen.

Weitere Bergsteiger sterben in den Alpen

Bei einem weiteren Unfall am ebenfalls im Wallis gelegenen Meitin-Gletscher starben zudem drei weitere Bergsteiger, deren Identität zunächst unklar war. Nach Polizeiangaben verlor einer der drei mit einem Seil miteinander verbundenen Alpinisten womöglich den Halt und zog die anderen Bergsteiger mit in die Tiefe. Die Bergsteiger rutschten demnach mehrere hundert Meter einen schneebedeckten und mit Steinen durchzogenen Abhang herunter.

Ein weiterer Bergsteiger starb in den Schweizer Alpen, als er von dem Berg Petit Mont-Collon herabstieg. Er sei rund 20 Meter in die Tiefe gestürzt und vor Ort seinen Verletzungen erlegen, teilte die Polizei mit. Seit Saisonbeginn sind in der Region bereits 13 Bergsteiger bei Unfällen ums Leben gekommen.