Marseille

Bankangestellter bricht in eigene Filiale ein

Mit Komplizen wollte ein Bankangestellter in Marseille nachts Zehntausende Euro aus der Filiale stehlen, in der er tagsüber arbeitet. Doch er kannte das Alarmsystem nicht.

Den Job ist er wohl los: Ein Bankangestellter ist in Frankreich in seine eigene Filiale eingebrochen. Der Mann wurde nachts mit zwei Komplizen in der Bank im südfranzösischen Marseille auf frischer Tat ertappt, wie aus Ermittlungskreisen verlautete.

Demnach waren die Einbrecher gerade dabei, die Filiale leer zuräumen, als ein Alarm angesprungen sei. Die so verständigte Polizei umstellte das Gebäude und wartete schon, als die Einbrecher mit Säcken voller Geldscheinen im Gesamtwert von rund 30.000 Euro flüchten wollten.

Nach ihrer Festnahme legten die Einbrecher den Angaben zufolge ein Geständnis ab: Für sie sei es kein Problem gewesen, in die Filiale hineinzukommen, sagten sie. Schließlich sei einer von ihnen dort angestellt und habe die Schlüssel. Nur den Mechanismus der Alarmanlage kannte der räuberische Angestellte offenbar nicht.