Aitutaki im Pazifik

2000 Inselbewohner auf einen Schlag ausgeraubt

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Knapp 2000 Menschen leben auf der 18 Quadratkilometer kleinen Pazifik-Insel Aitutaki. Mit dem ersten Banküberfall seit Bestehen wurden sie jetzt alle ausgeraubt.

Die Bewohner der kleinen Cookinsel Aitutaki im Pazifik haben den ersten Bankraub in ihrer Geschichte erlebt und damit einen Großteil ihrer Ersparnisse verloren. Unbekannte hätten vergangene Woche nachts aus einer Filiale der Bank of the Cook Islands auf Aitutaki 200.000 neuseeländische Dollar (116.000 Euro) geraubt, teilte Bürgermeister John Baxter mit.

Im Gespräch mit dem Sender Radio New Zealand führte er aus, dass der Raub die Bürger hart getroffen habe. "Die Bank of the Cook Islands gehört allen. Alle Bewohner, alte Großmütter und sogar die Schulkinder, haben hier ihre Ersparnisse angelegt", sagte Baxter.

Ermittler, die aus der Hauptstadt Rarotonga an den Ort des Verbrechens geschickt wurden, schlossen bereits aus, dass der Raub von jungen Leuten von der Insel begangen wurde. "Wir sind eine kleine Gemeinschaft von 2000 Menschen. Alle kennen sich mehr oder weniger", sagte der Bürgermeister. "Wenn das ein paar Jungs von hier getan hätten, hätten sie geredet und die Sache wäre herausgekommen."

Die Polizei prüft laut Baxter nun, ob der oder die Bankräuber mit einem Boot auf die 3200 Kilometer nordöstlich von Neuseeland gelegene Insel Aitutaki kamen.

( AFP/sv )