Nordsee

Shell stopft Leck an beschädigter Plattform

Der Ölkonzern Shell hat das Leck an seiner Bohrplattform in der Nordsee geschlossen. Zuvor hieß es noch, die Menge an ausgelaufenem Öl sei auf ein Minimum begrenzt worden.

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Aus dem Leck der Nordsee-Pipeline von Royal Dutch Shell tritt nach Firmenangaben immer noch Öl aus.

Video: Reuters
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Der Ölkonzern Shell hat nach eigenen Angaben ein Ventil an seiner leckgeschlagenen Bohrplattform in der Nordsee geschlossen. Das gab das Unternehmen am Freitag in London bekannt. Das Öl tritt aus einer Pipeline unterhalb der Plattform aus. Da die Leitung gesichert ist, sei die Menge an Öl darin begrenzt. Nach Konzernangaben ist es allerdings unter anderem wegen mehrerer übereinandergelagerter Rohre schwierig, festzustellen, wie viel Öl tatsächlich noch dort liegt.

Umweltschützer betonten in den vergangenen Tagen immer wieder, jegliche Menge Öl richte Schaden an der Natur an. Der Fall soll der schlimmste seiner Art in der Region seit zehn Jahren sein.

Man arbeite mit Tauchern und Robotern daran, das Leck zu schließen, hieß es am Donnerstag von Shell. Täglich fließe derzeit weniger als ein Barrel Öl aus. Sowohl der Konzern als auch die britischen Behörden hatten am Vortag erneut betont, der nach dem Unglück entstandene Ölteppich werde vermutlich nicht die Küste erreichen und sich auflösen.

Shell hatte erst am Wochenende über das Leck an der Plattform „Gannet Alpha“ rund 180 Kilometer vor der Küste Schottlands bei Aberdeen informiert. Umweltschützern kritisierten das.