Ungarn

Verbrechensopfer offenbar lebendig vergraben

Grauenvoller Fund in Ungarn: Die Polizei gräbt die toten Körper von vier Menschen aus, die wohl lebend begraben wurden. Ein Mann konnte sich befreien.

In einem Wald in Ungarn hat die Polizei einen schrecklichen Fund gemacht. Laut einem Medienbericht sind die Beamten auf vier Verbrechensopfer gestoßen, die offenbar bei lebendigem Leibe bis zum Hals in die Erde eingegraben wurden.

Wie die Ermittler mitteilten, gruben sie auf einer bewaldeten Insel im Süden der Hauptstadt Budapest vier Leichen aus. Es sei eine Untersuchung ihrer Todesumstände angeordnet und eine Mordermittlung eingeleitet worden.

Während die Polizei keine weiteren Angaben machte, berichtete die ungarische Tageszeitung „Magyar Nemzet“, die Opfer seien lebendig bis zum Hals eingegraben worden. Sie zitierte zudem einen Mann, der sich angeblich aus der Erde befreien konnte und den Beamten von weiteren Opfern in dem Waldstück berichtete.

Seinen Angaben zufolge wurde er in dem Wald von zwei Männern und einer Frau in eine Hütte gelockt und ausgeraubt. Daraufhin sei er eingegraben worden, während die Täter sein Bankkonto geleert hätten.