Heftiger Regen

Mindestens 17 Tote nach Erdrutschen in Südkorea

In Folge von schweren Regenfällen kam es in Südkorea zu mehreren Erdrutschen. Dabei kamen 17 Menschen ums Leben. Weitere werden noch vermisst.

Foto: dapd / dapd/DAPD

Nach heftigen Regenfällen sind in Südkorea bei Erdrutschen 17 Menschen ums Leben gekommen. Behördenangaben zufolge werden noch mindestens drei Menschen vermisst, darunter ein Kind. Eine Wetterbesserung war zunächst nicht in Sicht.

Zwölf Menschen kamen in den frühen Morgenstunden in dem Ort Chuncheon im Norden des Landes ums Leben. Bei acht der Todesopfer handelt es sich den Angaben der örtlichen Feuerwehr zufolge um Studenten, die in dem Ort Freiwilligenarbeit leisteten. Erdmassen rissen die Hütte, in der sie untergebracht waren, mit sich. 110 Kilometer nordöstlich, in der Hauptstadt Seoul, starben fünf Menschen.

In Südkorea gehen seit Wochenbeginn schwere Regenfälle nieder. In Seoul fiel seit Dienstagnachmittag 400 Millimeter Niederschlag, in Chuncheon in den vergangenen zwei Tagen 250 Millimeter.

Die Meteorologen rechnen mit weiteren 250 Millimeter Niederschlag im Norden des Landes bis zum Freitag, darunter auch in der Hauptstadt. Teile der Hauptstadt Seoul waren am Mittwoch überschwemmt. Etwa 800 Häuser wurden überflutet, wie die Behörden mitteilten. 23 Straßen wurden gesperrt. Auf Fernsehbilder waren Rettungskräfte zu sehen, die an Berghängen gestrandete Wanderer bargen.