Großfahndung

Geisterfahrer unter Drogen mit Tempo 180 auf der A71

Ein 30 Jahre alter Mann hat auf der Autobahn 71 für Schrecken gesorgt. Er fuhr mit 180 Stundenkilometern in die falsche Richtung. Die Polizei fasste ihn.

Foto: picture-alliance / ZB / picture-alliance / ZB/Zentralbild

Mit 180 Stundenkilometern ist ein Geisterfahrer aus Jena auf der Autobahn 71 in Unterfranken unterwegs gewesen. Nur die Geistesgegenwart anderer Verkehrsteilnehmer hatte Unfälle auf der 20 Kilometer langen Strecke verhindert.

Der 30- Jährige wurde schließlich nach einer Großfahndung im südthüringischen Suhl gefasst. Wie die Polizei Würzburg mitteilte, hatte der Autofahrer Drogen genommen.

Der rasende Kleinwagen war von anderen Autofahrern in der Nähe von Münnerstadt (Landkreis Bad Kissingen) bemerkt worden.

Entgegen der Fahrtrichtung fuhr der 30-Jährige teils auf dem Standstreifen, teils auf der Überholspur in Richtung Norden. Einem 24-Jährigen, der auf der A 71 mit Tempo 160 unterwegs war, jagte der Geisterfahrer einen besonders großen Schrecken ein: Er traute seinen Augen nicht, als er sah, wie er von dem auf der Gegenfahrbahn dahinrasenden 30-Jährigen überholt wurde.

Bis zur Ausfahrt Mellrichstadt kam es danach immer wieder zu äußerst gefährlichen Situationen mit entgegenkommenden Lastern und Autos. Erst in einer Baustelle ging der aus Jena stammende 30-Jährige vom Gas und verließ die Autobahn. In Suhl wurde er von einer Streifenbesatzung vorläufig festgenommen. Gegen ihn läuft ein Ermittlungsverfahren.

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