Südafrika

Vermeintlicher Toter wacht in der Leichenhalle auf

Ein 50-Jähriger wurde von seiner Familie für tot gehalten. Als er in der Leichenhalle aufwachte, flohen zwei Angestellte, weil sie ihn für einen Geist hielten.

Ein vermeintlich gestorbener Mann hat in einer Leichenhalle in der südafrikanischen Kleinstadt Libode zwei Mitarbeiter erschreckt. Der 50-jährige Mann erwachte plötzlich in der frostigen Kälte der Kühlkammer, wie ein Sprecher des Gesundheitswesens der Nachrichtenagentur Sapa sagte.

Als er um Hilfe gerufen habe, um aus seinem kalten Gefängnis herausgelassen zu werden, seien die beiden Mitarbeiter zunächst geflohen, weil sie geglaubt hätten, es mit einem Geist zu tun zu haben. Später seien sie aber mit Verstärkung zurückgekehrt.

Der Sprecher sagte, der Mann sei medizinisch versorgt worden, weil er „fast 24 Stunden extremer Kälte ausgesetzt war“. Seine Familie hatte ihn dem Bericht zufolge für tot gehalten und von einem Bestatter abholen lassen. Den Tod dürften jedoch nur Ärzte, Rettungssanitäter und die Polizei feststellen.