Identitätsschwindel

Toterklärter Banker lebte 32 Jahre in Las Vegas

Er war ein erfolgreicher Banker. Doch Schulden und seine Ehe belasteten ihn. Da verschwand ein Mann aus Chicago 1979 und wurde für tot erklärt. Nun fand man ihn und zwar ziemlich lebendig.

Ein 1979 verschwundener und später für tot erklärter Bankier hat die vergangenen Jahre unter falschem Namen in einem Kasino in Las Vegas gearbeitet. Der 72-Jährige wurde unter dem Vorwurf des Identitätsdiebstahls und des Betrugs festgenommen.

Zuvor hatte ein Bericht, wonach der US-Bürger in betrügerischer Weise eine Sozialversicherungsnummer benutzte, zu Ermittlungen geführt.

Bei dem Mann handelt es sich nach Gerichtsunterlagen um einen früher einflussreichen Bankier aus Chicago. Ihn plagten demnach Spielschulden und eine kriselnde Ehe, als er im Frühjahr 1979 sein Zuhause für eine Besorgung verließ und nicht zurückkehrte.

Die US-Bundespolizei FBI ging dem Verschwinden des dreifachen Familienvaters nach. Dabei untersuchten sie auch mögliche Verbindungen des Mannes zur Mafia. Der Fall blieb ungelöst, ein Gericht im US-Staat Illinois erklärte den Bankier 1986 für tot.