Gabor S.

Weiteres Opfer des Mansfeld-Mörders gefunden

Zweieinhalb Jahre nach dem Doppelmord von Mansfeld könnte sich das Schicksal einer seit 2007 vermissten Schweizerin klären.

Zweieinhalb Jahre nach dem Doppelmord von Mansfeld sind möglicherweise Leichenteile eines weiteren Opfers aufgetaucht. Die Staatsanwaltschaft Halle bestätigte der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung“ und der "Bild“-Zeitung den Fund in der Nähe von Mansfeld.

Derzeit werde in der Rechtsmedizin überprüft, ob es sich dabei um eine seit 2007 vermisste Schweizerin handelt. Die Staatsanwaltschaft Halle bestätigte, dass in der Nähe von Mansfeld Leichenteile gefunden wurden. Vor einem Jahr war der Doppelmörder von Mansfeld zu lebenslanger Haft mit Sicherungsverwahrung verurteilt worden, weil er eine 76 Jahre alte Seniorin und einen 64-jährigen Arzt im abgelegenen Haus der Rentnerin getötet hatte.

Er stand schon länger im Verdacht, auch für den Tod seiner Bekannten in der Schweiz verantwortlich zu sein. Zuletzt hatte er erklärt, die Frau sei bei einem Unfall ums Leben gekommen, und er habe ihre Leiche in den Rhein geworfen. Gegenwärtig werde die genaue Identität der Leichenteile anhand eines DNA-Abgleichs überprüft, sagte Oberstaatsanwalt Andreas Schieweck der „Bild“-Zeitung Halle.

Dazu gebe es gemeinsame Ermittlungen mit den Schweizer Behörden. Neben dem Frauen-Schädel in der Plastiktüte fanden die Kriminalisten weitere Leichenteile sowie Kleidung und Gegenstände der Schweizerin.