"Limp Bizkit"-Konzert

Toter im Lüftungsschacht hatte Alkohol im Blut

Drei Tage nach dem "Limp Bizkit"-Auftritt wurde in einem Lüftungsschacht eine Leiche entdeckt. Nach der Konzertpause suchte der Tote offenbar nach einem Weg in die Halle.

Foto: Wikipedia/Apaloosa

Der beim "Limp Bizkit"-Konzert in Leipzig ums Leben gekommene Besucher aus Sachsen-Anhalt war betrunken. Die genauen Umstände des tragischen Unglücks bleiben aber weiter unklar. „Die Obduktion hat ergeben, dass der Mann 1,3 Promille Alkohol im Blut hatte“, sagte der Leipziger Oberstaatsanwalt Ricardo Schulz und bestätigte damit Medienberichte.

Hinweise auf Drogen oder Medikamente lägen nicht vor. Der 30-Jährige hatte versucht, über einen Lüftungsschacht in den Konzertsaal zu gelangen. Dabei blieb er stecken und erstickte. Laut Staatsanwaltschaft gibt es keine Anhaltspunkte für eine Straftat.

Nach einer Konzertpause wollte der Mann in den Saal zurückkehren, wurde aber abgewiesen. Zu den Gründen gibt es laut Polizei unterschiedliche Aussagen: Eine lautet, der 30-Jährige habe keinen Pausenstempel gehabt. Es hieß aber auch, der Waldarbeiter aus dem Südharz sei aggressiv gewesen und deswegen abgewiesen worden.

Die Leiche wurde erst drei Tagen nach dem Konzert gefunden. Der Tote hatte kopfüber gehangen und starb vermutlich an einem sogenannten Hängetrauma und einem Schock.

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