Party in Durban

Charlene und Albert feiern Hochzeit in Südafrika

Statt in Weiß haben Fürst Albert II. und Charlene ihre Hochzeit in Südafrika ganz in Schwarz gefeiert. Auf der Party mit rund 400 Gästen küsste sich das Paar mehrmals - den Gerüchten zum Trotz.

Ganz in Schwarz statt ganz in Weiß: Nach der glanzvollen Hochzeit von Fürst Albert und Charlene in Monaco hat das Paar eine eher lockere Party in der Heimat der Braut gefeiert. Das Fürstenpaar empfing am Donnerstagabend in einem Luxushotel im südafrikanischen Durban rund 400 Gäste. Albert (53) und die 20 Jahre jüngere Ex-Schwimmerin aus Südafrika hatten vor einer Woche in Monaco mit viel Pomp und Prominenz geheiratet.

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Fürst Albert II. kam – statt wie bei der kirchlichen Trauung in weißer Uniform – im schwarzen Anzug mit roter Krawatte. Charlene trug ein bodenlanges schwarzes Kleid. Zu Beginn des Empfangs im Oyster Box Hotel posierte das Paar vor Pressefotografen, der Fürst küsste seine Frau vor den Kameras. Zuletzt hatten Gerüchte um Beziehungsprobleme der beiden die Runde gemacht, die der Grimaldi-Palast in Monaco dementiert hatte. Dabei sollen auch die unehelichen Kinder des Fürsten eine erhebliche Rolle spielen.

Fürst Albert bezeichnete die Gerüchte als Unsinn. „Das alles ist nur, um unsere Ehe ins Wanken zu bringen, es ist sehr ungerecht“, sagte er. Die Spekulationen seien „komplett konstruiert“. „Deshalb ist es sehr leicht für mich, darüber zu sprechen, weil es total widerlegbar ist“, sagte der Fürst. Ein französisches Magazin hatte vergangene Woche berichtet, dass Charlene kurz vor der Hochzeit „flüchten“ wollte. Der Palast in Monaco hatte dies jedoch dementiert.

Während draußen der Regen niederprasselte, sorgten drinnen eine Jazzband, ein Chor, Zulu-Tänzer und südafrikanische Musikstars wie der Bluessänger Wallace Nock für Stimmung. Das Hotel war mit tausenden weißen und roten Rosen geschmückt. „Das Paar hat ein Vermögen für Blumen und Dekor ausgegeben, es sieht wundervoll aus“, sagte Hotelmanager Wayne Coetzer der Zeitung „Soweton“.

Die eher lockere Kleidung der Gäste aus Politik, Showgeschäft, Sport und Adel verwies auf den weniger formalen Charakter des Hochzeitsempfangs. Bei dem Fest sollte es Champagner, edle Weine sowie erlesene französische und südafrikanische Kanapees geben – aber kein gesetztes Dinner.

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Die Umgebung rund um das Oyster Box Hotel in Durbans Vorort Umhlanga war an dem Abend für den normalen Verkehr gesperrt. Über 150 Polizisten und zahlreiche private Sicherheitskräfte waren im Einsatz. Die Hochzeitsparty fand in Südafrika nicht viel Resonanz, auch die Medien berichteten nur sehr knapp.

Auf der Gästeliste der Party standen unter anderem der Großherzog von Luxemburg, Henri von Nassau-Weilburg, Kronprinz Frederik von Dänemark und König Mswati III. von Swasiland. Während Südafrikas Präsident Jacob Zuma sich entschuldigen ließ, sollen nach Auskunft eines Sicherheitsbeamten seine drei Ehefrauen bei dem Fest dabei gewesen sein. Zuma hatte das Paar am Mittwoch zu einem Mittagessen empfangen.

Während Albert am Freitag und Sonnabend noch an Sitzungen des Internationalen Olympischen Komitees teilnehmen wollte, plante Charlene in Kapstadt Besuche humanitärer Einrichtungen und ein Treffen mit dem Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu. Der Fürst und seine Frau sind beide ehemalige Olympioniken. Albert trat fünf Mal als Bobfahrer bei den Winterspielen an, Charlene nahm 2000 in Sydney für Südafrika als Schwimmerin teil.

Das Paar hatte am Freitag vergangener Woche standesamtlich und am Sonnabend kirchlich geheiratet .