Indien

Zug rammt Bus und tötet fast 40 Hochzeitsgäste

Eine Hochzeitsgesellschaft war in einem völlig überfüllten Bus unterwegs, als diesen ein Zug rammte und in Stücke riss. Dutzende Menschen starben.

Foto: dapd / dapd/DAPD

Die Fahrt in einem völlig überfüllten Bus ist in Indien Dutzenden Hochzeitsgästen zum Verhängnis geworden: Fast 40 Menschen wurden getötet und Dutzende weitere verletzt, als der Hochzeitsbus von einem Zug gerammt wurde, wie die Behörden im Bundesstaat Uttar Pradesh im Norden des Landes mitteilten. Womöglich sei der Busfahrer betrunken gewesen.

Der Unfall ereignete sich nach Angaben einer Behördenvertreterin mitten in der Nacht an einem unbeschrankten Bahnübergang in einer abgelegenen Gegend im Distrikt Kanshiram Nagar. „Wir nehmen an, dass der Busfahrer betrunken war und gedacht hat, er könne noch vor dem herannahenden Zug schnell die Gleise überqueren“, berichtete ein Behördensprecher. „Aber der Zug hat den Bus voll erwischt und in Teile gerissen.“

Mindestens 38 Menschen wurden getötet, weitere 31 verletzt. Unter den Verletzten ist den Angaben zufolge auch der Fahrer. Das Brautpaar selbst blieb Medienberichten zufolge verschont, weil es dem Bus in einem eigenen Auto folgte.

In Indien gibt es jedes Jahr hunderte tödliche Zugunfälle. Die Bahn ist in dem aufstrebenden Land noch immer das wichtigste Fernverkehrsmittel. Täglich transportiert sie 18,5 Millionen Fahrgäste.