Albert und Charlene

Hochzeit in Monaco kostete 20 Millionen Euro

Der festliche Glanz der Hochzeit in Monaco hatte seinen Preis: Knapp 20 Millionen Euro kosteten die dreitägigen Feierlichkeiten – die Hälfte davon muss der Staat tragen. Nun wird in Südafrika noch einmal gefeiert.

Die glanzvolle Hochzeit von Fürst Albert II. von Monaco und Charlene hat fast 20 Millionen Euro gekostet. Die Kosten des dreitägigen Festes würden zu gleichen Teilen vom Staat und dem Fürstenpalast getragen, erklärte Regierungschef Michel Roger. Im Staatshaushalt seien dafür Kredite in Höhe von 9,85 Millionen Euro eingeschrieben worden. Das monegassische Statistikbüro sei dabei, die durch das Ereignis für Monaco erzielten Einnahmen zu errechnen.

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Albert und Charlene hatten am vergangenen Freitag in Monaco standesamtlich geheiratet. Am Sonnabend gab die 33-jährige neue Fürstin des Mittelmeerstaats dem 20 Jahre älteren Fürsten kirchlich das Jawort, geladen waren 800 Gäste aus aller Welt. Auf das Abendessen folgten ein spektakuläres Feuerwerk und ein Ball mit rund 200 Freunden und Verwandten, den Abschluss bildete ein Brunch am Sonntag.

Charlene wirkte auf den Feierlichkeiten an der Seite von Albert jedoch stellenweise wie versteinert. Seit Wochen wird die Beziehung der beiden daher von Gerüchten überschattet.

So berichtete die französische Zeitung „ Journal du Dimanche “, dass die Ehe arrangiert sei. Demnach habe sich die 33-jährige Blondine aus Südafrika vertraglich zu der Hochzeit verpflichtet. Albert soll ihr das Dokument nach einem ihrer angeblichen Fluchtversuche kurz vor der Feier vorgelegt haben, die für das kleine Fürstentum und dessen Image so wichtig war.

Treffen mit Südafrikas Präsident und weitere Feier

Nach der Hochzeit war das Paar nach Südafrika, der Heimat der neuen Fürstin, gereist. Dort hatte sie sich mit Präsident Jacob Zuma getroffen. Zuma begrüßte die beiden am Dienstagabend am Rande der Sitzung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Durban, an der Albert II. als IOC-Mitglied teilnahm. Zuma, der selbst drei Frauen hat, zog Albert bei dem Treffen damit auf, dass er für seine Frau in Südafrika eine Mitgift hätte zahlen müssen – in Form von Rindern. In seinem Land gebe es eine Frau nicht „umsonst“, scherzte der Präsident.

Der überzeugte Polygamist hatte 2010 zum fünften Mal geheiratet und hat nun drei Ehefrauen. Eine seiner Frauen beging im Jahr 2000 Selbstmord, eine Ehe wurde geschieden.

Albert und Charlene hatten ihre Hochzeit eigens um einige Tage vorverlegt, damit der Fürst an der IOC-Sitzung teilnehmen konnte. Am Donnerstag wollen die beiden Frischvermählten dann in dem Fünf-Sterne-Hotel Oyster Box in der Nähe von Durban mit 400 Gästen ihre Hochzeit noch einmal feiern. Der Urlaubsort Umhlanga an der südafrikanischen Ostküste ist bereits mit monegassischen und südafrikanischen Flaggen geschmückt.