WM-Orakel

Krake und Elefantendame kämpfen um Paul-Nachfolge

Der Kampf um die begehrte Nachfolge des WM-Orakels Paul geht in die nächste Runde. Fast alle Oktopoden der deutschen Sea-Life-Aquarien haben sich als unfähig erwiesen: Nun muss Krakin Ophira die Orakel-Ehre gegenüber Elefantendame Nelly verteidigen.

Eine Kraken- und eine Elefantendame kämpfen derzeit noch um die Nachfolge von Krakenorakel Paul. Die Berliner Oktopodin Ophira und die niedersächsische Dickhäuterin Nelly haben als werbeträchtige Tier-Orakel bei den ersten beiden Deutschland-Spielen jeweils richtig auf Sieg für die DFB-Elf getippt. Für das letzte Vorrundenspiel am Dienstagabend (20.45 Uhr) gegen Frankreich sagten beide Tiere erneut einen deutschen Sieg voraus.

Das Unternehmen Sea-Life hatte diesmal in jedem seiner acht deutschen Aquarien einen Kraken als Orakel eingesetzt - mit gemischtem Erfolg: Drei tippten jeweils einmal daneben, vier weitere hatten bei den ersten beiden Spielen gar keinen richtigen Tipp. Der Serengetipark Hodenhagen lässt jeweils vor den Deutschland-Spielen Nelly auf das gegnerische Tor schießen - trifft sie, gewinnt Deutschland.

Krake Paul aus dem Sea-Life-Aquarium Oberhausen hatte zur Männer-WM 2010 weltweit Schlagzeilen gemacht, als er den Ausgang aller Spiele der deutschen Nationalmannschaft richtig voraussagte. Im Oktober war das Tier gestorben. Seitdem versuchen etliche Zoos, Tierparks und Aquarien einen solchen Marketing-Erfolg zu wiederholen - und handeln sich damit auch Kritik von Tierschützern ein. So forderte die Tierrechtsorganisation Peta Deutschland zu Beginn der Aktion schlichtweg „die Freilassung aller Oktopusse“.

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