Berliner U-Bahn-Schläger

Hass auf Deutsche soll Motiv für Gewalt-Orgie sein

Vier Jugendliche prügelten in der Berliner U-Bahn einen Mann scheinbar grundlos ins Koma. Nun spricht die Polizei von einem rassistischen Hintergrund.

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Die brutale Attacke auf einen 30-jährigen Mann im Berliner U-Bahnhof Lichtenberg im Februar 2011 soll nach Angaben der Staatsanwaltschaft einen rassistischen Hintergrund haben. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, sei die Tat laut Anklageschrift aus Habgier und niederen Beweggründen verübt worden, unter anderem aus rassistischen Motiven gegenüber Deutschen.

Gegen die vier 14 bis 18 Jahre alten Schläger wurde Anklage wegen versuchten Mordes aus Habgier und niederen Beweggründen erhoben, so die "Bild".

Die aus dem Kosovo, Bosnien, Kenia und dem Irak stammenden Jugendlichen hatten ihrem Opfer so schwere Verletzungen zugefügt, dass dieser in ein wochenlanges Koma fiel. Durch die Veröffentlichung des Überwachungsvideos, auf dem die Tat zu sehen ist, konnten die Täter schnell gefasst werden.

Nach Aussagen von Zeugen hätten die jungen Männer ihr Opfer als "Scheiß-Nazi" und "Scheiß-Deutscher" beschimpft, bevor sie in der U-Bahn-Station regelrecht Jagd auf ihn machten. Wie die "Bild"-Zeitung erfuhr, sollen die Jugendlichen schon Wochen vor der Tat durch deutschfeindliche Pöbeleien aufgefallen sein.