Mordverdacht

15-Jähriger gesteht, seinen Vater getötet zu haben

Ein 15-Jähriger aus Neumünster hat zugegeben, seinen Vater umgebracht zu haben. Im Obduktionsbericht ist von "massiver Gewalteinwirkung" als Todesursache zu lesen.

Der 15-Jährige, der seinen Vater in Neumünster getötet haben soll, hat die Tat gestanden. Allerdings fehle noch ein schlüssiges Motiv, sagte Michael Bimler von der Staatsanwaltschaft Kiel.

Wie der Vater ums Leben kam, wollten die Ermittler nicht sagen. „Wir machen keine Angaben zum Tatgeschehen, der Junge ist erst 15 Jahre alt“, sagte Bimler. Beamte hatten die Leiche des 39-Jährigen in der Nacht zum Sonnabend in seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus gefunden.

Gegen den Sohn erging Haftbefehl wegen Mordverdachts. Er kam in die Jugendarrestanstalt Schleswig. Vater und Sohn lebten allein in der Wohnung.

Die Obduktion hatte ergeben, dass der Vater an massiver Gewalteinwirkung starb.