Umweltverschmutzung

Öl fließt in Yellowstone-Fluss nahe Nationalpark

Öl aus einer geborstenen Pipeline hat den Yellowstone-Fluss des Nationalparks verschmutzt. Es handelt sich um eine unbekannte Menge.

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Öl aus einer geborstenen Pipeline hat den Yellowstone-Fluss (US-Staat Montana) nahe des gleichnamigen Nationalparks verschmutzt. Mehr als 250 Kilometer des Stroms seien betroffen, berichtete die Zeitung „The Billings Gazette“. Das Öl fließt jedoch vom ältesten Nationalpark der USA weg, der rund 50 Kilometer südwestlich der Unglücksstelle beginnt.

Der US-Ölkonzern ExxonMobil als Betreiber der Pipeline sprach in einer Mitteilung von einer zunächst unbekannten Menge Rohöls. Die Leitung sei geschlossen und das undichte Teilstück isoliert worden.

Die Ursache des Unfalls sei zunächst allerdings unklar gewesen. „Uns ist die Ernsthaftigkeit des Vorfalls bewusst, und wir arbeiten hart daran, ihm zu begegnen“, teilte ExxonMobil weiter mit.

Etwa 200 bis 300 Bewohner rund um den Ort Laurel, wo das Leck auftreten war, seien vorübergehend wegen des Ölgeruchs in Sicherheit gebracht worden, berichtete der US-Sender CNN. Sie hätten aber bald danach wieder in ihre Häuser zurückehren können.

80 Mitglieder eines Säuberungsteams seien am Samstag bereits an Ort und Stelle gewesen, Dutzende sollten zusätzlich eingesetzt werden.

Die Pipeline, die Öl von Feldern im Norden des US-Staats Wyomings zu einer Raffinerie in der Stadt Billings transportiert, verläuft unter dem Fluss.