Gottschalk-Nachfolge

Hermanns warnt Kerkeling vor "Wetten, dass..?"

"Lass' die Finger von Wetten, dass..?" - das rät Thomas Hermanns seinem Kollegen Hape Kerkeling. Der Erwartungsdruck an den Nachfolger von Thomas Gottschalk sei einfach zu groß.

Moderator Thomas Hermanns (48) würde seinem Freund Hape Kerkeling (46) abraten, die Nachfolge von Thomas Gottschalk (61) bei "Wetten, dass..?" anzutreten. Im Interview mit dem Magazin "in" warnt er: "Ich glaube, dass es der schwerste Job im deutschen Fernsehen ist. Jeder Anwärter sollte sich diesen Schritt gut überlegen." Der Komiker sagt: "Ich würde es fast niemandem raten, das zu machen. Das Konzept der Sendung müsste radikal verändert werden."

Thomas Hermanns, der zurzeit an einer Musical-Version des Kerkeling-Kult-Films "Kein Pardon" arbeitet, vergleicht Gottschalk mit einem anderen, ikonenhaften Blondschopf: "Man stelle sich vor, Marilyn Monroe stirbt, und jemand sagt, ,wir drehen den Film mit dir zu Ende'. Das Vorbild ist zu groß." Der Comedian rät seinem Freund wörtlich: "Lass die Finger von ,Wetten, dass..?'".

Dabei gilt Kerkeling unter Insidern als aussichtsreichster Kandidat für die Gottschalk-Nachfolge. Der 46-Jährige hat Wortwitz und Humor und sorgte in der Vergangenheit mit seinen Parodien unter anderem auf die niederländische Königin Beatrix für unvergessliche Fernsehmomente.

Auch ZDF-Programmdirektor Thomas Bellut (56) hält Kerkeling für einen geeigneten Kandidaten. Seine Beliebtheit sei "gigantisch", sagte Bellut. 1992 hatte Kerkeling bereits schon einmal das Angebot bekommen, "Wetten, dass..?" zu moderieren. Damals lehnte er ab. Neben Kerkeling wird angeblich auch Jörg Pilawa ("Rette die Million") als Kandidat für die Gottschalk-Nachfolge gehandelt.

Neueste Panorama Videos

Neueste Panorama Videos

Beschreibung anzeigen