Mutterglück

Kristina Schröder - Land und Baby wohlauf

Das Baby von Familienministerin Kristina Schröder ist da. Lotte Marie heißt das Kind, Mutter und Baby sind wohlauf. Und auch der Bundesrepublik geht es bestens.

Es ist da - und eine Premiere, in zweifacher Hinsicht. Denn Familienministerin Kristina Schröder (CDU) ist zum ersten Mal Mutter geworden. Und sie ist die erste Bundesministerin, die im Amt ein Baby bekommen hat. Die 33-Jährige brachte in der Nacht zum Donnerstag ein Mädchen zur Welt. Das Kind ist in der Berliner Charité geboren, Mutter und Tochter - die eigentlich erst Mitte Juli erwartet worden war - sind wohlauf.

Der Vater des Kindes, Ole Schröder (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium, war bei der Geburt dabei. Bei der namentlichen Abstimmung im Bundestag zum Atomausstieg war er "aus dringenden familiären Gründen" entschuldigt, hieß es. Kristina Schröder will bis September Babypause machen - Elternzeit oder Elterngeld kann sie als Ministerin übrigens nicht beantragen.

Zu den ersten Gratulanten gehörten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihre Ministerriege. "Von allen in der Bundesregierung herzlichen Glückwunsch an Kristina und Ole Schröder zur Geburt von Lotte Marie. Wir freuen uns mit", twitterte Regierungssprecher Steffen Seibert. Die junge Mutter selbst hatte sich mit Nachrichten zur Schwangerschaft zurückgehalten - obwohl sie begeisterte Twitterin ist.

So erreichte Kristina Schröders Internet-Gemeinde am Donnerstag um 11.30 Uhr eine andere Nachricht, als sie erwartet hatte: "Wir haben in der Koalition in den letzten zwei Jahren gute Arbeit geleistet. Dem Land geht es gut!" Aha. Dem Baby aber auch, wie wir vom Regierungssprecher wissen.

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