Schlachttiere

Oma mästet Kaninchen jahrelang mit Hanfpflanzen

Weil den Tieren das seltsame Kraut so gut schmeckte, gab ihre Züchterin ihnen regelmäßig Hanf zum Fressen. Das könnte ihr nun Ärger einbringen.

Foto: pa / pa/picture alliance

Eine 84-jährige Frau hat ihre 30 Kaninchen über Jahre hinweg mit Hanf gefüttert, bevor die Tiere verkauft und geschlachtet wurden. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, war der Frau aus dem brandenburgischen Golzow (Potsdam-Mittelmark) nichts von der berauschenden Wirkung der Pflanzen bekannt.

Sie habe das Hanf für Unkraut gehalten, sagte sie gegenüber "Bild". Ihren Tieren hätten die Pflanzen immer gut geschmeckt und auch das Fleisch der geschlachteten Kaninchen habe nicht anders geschmeckt als sonst.

Nichtsahnend erntete die Frau die Hanfpflanzen regelmäßig am Rande eines nahe gelegenen Ackers. Allerdings könnte die unkonventionelle Fütterungsmethode der Dame noch Ärger machen: Die Polizei prüft inzwischen den Rauschgiftgehalt der Pflanzen. Sollte dieser zu hoch sein, droht der Seniorin eine Anzeige.

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