Matroschka-Methode

Ertappt - Kasachen verpacken Auto in Auto

Auf der Autobahn A1 Richtung Hamburg trauten Polizisten ihren Augen nicht. Zwei Kasachen hatten einen Kleinwagen nach der Matroschka-Methode in einen Transporter gesteckt.

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Geht nicht? Gibt's nicht. Nach diesem Motto haben zwei Kasachen ein Auto für den Transport verladen. Das Duo hatte einen Mittelklassewagen auf die Seite gelegt und passgenau hochkant in einen Kleintransporter geschoben. Bettzeug und Matratzen sorgten für Schutz gegen Kratzer. Ihre Methode erinnert an Matroschkas, die russischen Holzpuppen, in denen sich viele kleine weitere Figuren verstecken.

Die beiden Männer aus dem zentralasiatischen Kasachstan wurden am Pfingstwochenende von der Polizei auf der Autobahn 1 Richtung Hamburg gestoppt.

Weil die Hecktüren des Transporters trotz der Millimeterarbeit beim Einpacken nicht ganz zu gingen, fiel die Ladung einer Streife der Autobahnpolizei an der Anschlussstelle Bargteheide (Kreis Stormarn) auf. Für den Beifahrer sei kaum noch Platz gewesen, er klemmte zwischen Motorhaube und Sitz, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag.

Den Männern wurde wegen der nicht ordnungsgemäß gesicherten Ladung die Weiterfahrt Richtung Osten untersagt. Der Wagen war nicht gestohlen.